Alle CI-Patienten werden in Hannover hörerhaltend implantiert.
Mithilfe einer besonderen, sehr differenzierten operativen Technik, die Prof. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik und des HZH der MHH, gemeinsam mit einer Hybrid-L-Elektrode entwickelt hat, kann vorhandenes Restgehör bei tiefen Frequenzen erhalten werden. Ein Hybrid-CI ist eine Kombination aus Cochlea-Implantat, allerdings mit verkürzter und schmalerer Elektrode, und einem Hörgerät an ein und demselben Ohr. Ein Hybrid-Gerät verfügt über alle üblichen Vorteile eines konventionellen Cochlear-CIs, also die Umwandlung von Höreindrücken in elektronische Signale, aber mit dem Vorteil der zusätzlichen akustischen Stimulation bei tiefen Frequenzen
Die MHH implantiert in Deutschland die meisten Patienten.
Deutschlandweit werden pro Jahr rund 2.000 Patienten mit einem CI versorgt. Ein Viertel davon allein an der MHH. Vor 25 Jahren haben CI-Pioniere an der MHH das erste CI implantiert und seither insgesamt rund 5.000 Cochlea-Implantationen durchgeführt. Hinzu kommen rund 60 teilimplantierbare Hörsysteme pro Jahr. Damit verfügt die MHH über die größte Erfahrung bei der Implantation von Hörsystemen.
Die HNO-Klinik der MHH hat Erfahrung in der Anwendung aller Hörsysteme.
Vom klassischen Hörgerät über teil- und vollimplantierte Hörsysteme bis zum Cochlea-Implantat - Schwerhörigkeit oder gar Gehörlosigkeit ist heutzutage kein endgültiges Schicksal mehr. Die HNO-Klinik der MHH bietet individuell zugeschnittene Therapien für nahezu jedes Hörproblem. Die Bandbreite der Hörsysteme hat sich vervielfältigt, es können Hörprobleme bewältigt werden, die früher unlösbar schienen.
Auf der Station 46 steht ab sofort ein Fallmanager zur Verfügung.
Zur Optimierung der Abstimmung Ihrer zahlreichen diagnostischen und therapeutischen Termine in der HNO-Klinik der MHH und im Hörzentrum Hannover haben wir die Funktion eines Fallmanagers geschaffen. Die soll Ihnen einen möglichst reibungslosen Ablauf und Aufenthalt garantieren!
